Nächster Stopp – Hotel Friedrich in Welschnofen
Karersee – Eggental  – Dolomiten – Südtirol

Eigentlich sollten wir darüber gar keinen Blogbeitrag schreiben, damit es auch noch länger ein Geheimtipp bleibt. Aber gut, wir wollen mal nicht so sein.

Ca. 20 km von Bozen entfernt, an der Dolomitenstraße, liegt mit herrlichen Blick auf die zwei Bergketten Latemar und Rosengarten das kleine und sehr feine Charmehotel Friedrich. Das familiengeführte Haus in Welschnofen hat 13 komfortable Zimmer und Suiten.

Nach einem herzlichen Empfang von Katja, der Chefin und guten Seele des Hauses (auf den Foto Katja und Christof), konnten wir gleich unser Doppelzimmer im modernen alpenländischen Stil mit Balkon und Bergblick beziehen. Durch die Hanglage haben alle Zimmer dIesen wunderbaren Blick in die umliegenden Bergwelt.

Unser erster Weg führte uns auf die gemütliche Sonnenterrasse. Bei einem kühlen Kräuter-Radler stimmten wir uns auf ein paar schöne Tage in Südtirol ein.

Durch die auffällige Holzverkleidung neugierig gemacht, erkundeten wir anschließend den, für ein Haus dieser Größe, ungewöhnlich großzügigen Wellnessbereich SPAurum. Auf zwei Etagen verteilen sich Infrarotkabine, Dampfbad, Duschen, der sehenswerte Panorama-Ruheraum und die Finnische Sauna. Diese SAUNAlta schwebt geradezu auf Holzpfählen über dem Garten. Neben einem sehr stylischen Holzkunstwerk, welches gleichzeitig auch als Sitzgelegenheit dient, sind die riesigen Panoramafenster das Highlight im Ruheraum. So ist man der Natur draußen ganz nah und kann auf den Liegen und Hängestühlen wunderbar entspannen. Massagen und Anwendungen mit Silberquarzit werden zudem angeboten.

Im Außenbereich lädt ein kleiner, beheizter Pool zum Erfrischen ein. Eine  Chillout Area mit lässigen Sitzkissen und Sonnenliegen schließt sich im Gartenbereich zum Relaxen an. Genügend gemütliche Ecken, liebevoll dekoriert mit natürlichen Materialien und Holzskulpturen. In der Teeecke kann man sich bedienen, Holzschüsseln mit Nüssen, getrockneten Früchten und frischem Obst stehen bereit. Probieren sollte man auch unbedingt das Silberquarzit- und das Zirben-Wasser.

Schon alleine die Aussicht über das Tal auf die Berge ist atemberaubend und erhöht den Wellnessfaktor enorm.

Täglich ab 15 Uhr gibt es die Nachmittags-MARENDE. Eine Südtiroler Jause mal süß, mal deftig. Bei uns gab es am ersten Tag regionale Schmankerl, wie Südtiroler Speck, italienische Salami, Bergkäse, Schüttelbrot, …mmmhhh. Am Folgetag hausgemachten Apfel- und Topfenstrudel von der Oma – alles ein Genuss.

Jetzt auch kulinarisch in Südtirol angekommen, starteten wir unsere Foto-Tour.

Was uns persönlich sehr gefallen hat, war die liebevolle Deko mit vielen natürlichen Materialien, die dem ganzen Haus eine gemütliche Atmosphäre verleihen.

Das Abendessen, täglich ab 19 Uhr, wird vom Hausherrn Christof selbst kreiert. Ja, hier kocht der Chef noch selbst. Da kommen auch Feinschmecker auf ihre Kosten. Es gibt ein 6-Gänge-Wahl-Menü. Christof legt sehr viel Wert auf regionale Produkte und Bio-Qualität. Die einzelnen Gänge sind ein wahrer Augenschmaus und mit Finesse zubereitet. Alternativ stehen zum angebotenen Menü immer auch Klassiker z.B. Schnitzel oder als Nachtisch leckerer Kaiserschmarrn zur Wahl. Alle Sinne werden dabei satt.

Nach erholsamer Nacht ging es ab zum reichhaltigen Verwöhn-Frühstück. Auch hier wird sehr viel Wert auf Regionalität und Biolebensmittel gelegt. Der Kaffee ist BioFaitrade, die Bio-Eier stammen aus dem benachbarten Dorf. Spiegelei oder Rührei mit Speck wird frisch an den Tisch serviert.

Fleißige Leser unseres Reiseblogs werden sicher wissen, dass wir „große Fans“ von Ausschilderungen der Speisen und Getränken sind und hier fanden wir ein Musterbeispiel. Es ist wirklich jeder Saft zweisprachig beschriftet (Daumen hoch).

Wenn bei den Müsli auch noch die Schilder ergänzt werden, ist es perfekt. Aber auch so ist es ganz nah dran 🙂 Bei schönem Wetter kann man auch spontan auf der Terrasse frühstücken, ansonsten hat man einen festen Tisch im Speiseraum mit handschriftlichem Namensschild.

(Und was für eine tolle Handschrift)

Gestärkt ging es dann auf die Bergtour. Über ein paar Straßen durch den Ort gelangt man schon zur Carezza Talstation. Mit der Kabinenbahn Welschnofen kann man dann entweder bei der Mittelstation aussteigen und am neuen Bikepark vorbei weiter wandern oder mit dem Sessellift König Laurin hoch zur Kölner Hütte fahren. Leider meinte es das Wetter bei uns nicht so gut, so dass wir von der Mittelstation zum Messnerjoch auf 1.930 m gewandert sind, dort auf der Almhütte kurz eingekehrt sind und wieder umgedreht haben.

Zurück im Hotel wurde es dann wieder schöner und die Sonne lies sich doch noch blicken. Nicht entgehen lassen sollte man sich den Ausflug zum 5 Kilometer entfernten Naturerbe, dem Karersee.

Der kleine See hat eine wahnsinnig türkise Wasserfarbe und wenn dann noch die Sonne scheint und das Bergpanorama dazu, dann ist es fast schon kitschig. Vorsicht, die Idee den See zu besuchen und eine gemütliche Seerunde zu gehen, haben meistens Mehrere 🙂 – ist ein wahrer Besuchsmagnet. Aber die Infrastruktur ist darauf vorbereitet. Vom großen Parkplatz (1 Euro pro Stunde) mit Shop und Imbiss, führt ein Fußgängertunnels zum Naturspektakel mit Besucherplattform und Rundweg.

Zurück im Hotel haben wir dann noch den Wellnessbereich genossen, bevor es dann abends wieder zum kulinarischen Feuerwerk ging.

Leider dauern unsere Blogger-Touren meist nur 2 Nächte, so dass es Tags drauf schon wieder nach Hause ging. In der herrlichen Gegend könnte man noch viel viel mehr machen z.B. einen Ausflug nach Bozen, Wandern, Biken, … Ausflugstipps und Insidertipps bekommt ihr aber reichlich von Katja.

Unser Fazit: wir sind zwar meistens in größeren Häusern (auch mit mehr Sternen)
aber die Sterne können Leidenschaft und Gastfreundschaft nicht ersetzen.
Das alles haben wir in diesem Haus gefunden. Es war ein Erlebnis.

Wir bedanken uns bei der Familie Fäckl für die Kooperation


CHARMEHOTEL FRIEDRICH

Pretzenberger Weg 16
I-39056 Welschnofen/Nova Levante
Eggental – Südtirol – Dolomiten

Tel.: +39/0471/61 31 04
Fax: +39/0471/61 42 49

E-Mail: info@friedrich.it
Web: www.friedrich.it

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2 Comments

BloggerTour 2017 - mOsi unterwegs · Juni 11, 2017 at 18:52

[…] INNsholz weiter im Mai ins Paradies nicht ganz, aber ins Puradies nach Leogang Anfang Juni  Hotel Friedrich Welschnofen Karersee Suedtirol Mitte Juni im Ebner´s Waldhof am See im Juli sind wir im Guglwald im August geht es nach […]

mOsi-unterwegs Mehrwert - Hotel Friedrich Welschnofen - mOsi unterwegs · September 10, 2017 at 18:58

[…] Interesse zum Hotel geweckt? Hier mehr dazu  […]

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