Hotel Almesberger das Wellnessparadies im Mühlviertel

Nächster Stopp: Hotel Almesberger in Aigen im Mühlkreis, Österreich

Diesmal war die Anreise nicht so weit, knapp 70 km. Keine 20 km hinter der Grenze zwischen Bayern und Österreich liegt der Ort Aigen im Mühlkreis und mitten drin am Marktplatz das 4 Sterne Superior Genuss- und Wellnesshotel Almesberger.

Das Hotel ist bereits seit 1850 im Besitz der Familie Gruber. Seit 2013 wird es von Peter Gruber jun. geführt und hat insgesamt 72 Zimmer und Suiten. Vom Marktplatz sieht man den Eingang und das Restaurant Pfandl, kann sich aber nicht vorstellen, welch weitläufiger Komplex und Garten sich hinter der Hausfassade verbirgt. Einmal ums Eck, im Innenhof befindet sich der Hoteleingang mit Rezeption und daneben die Einfahrt zur Tiefgarage und der Zugang zum hoteleigenen Fitness-Studio.

Auch Seminarräume und zwei große Tennishallen gehören zum Hotel Almesberger.

Geplant war unsere Aufenthalt in der Residenz-Suite mit eigener Whirlwanne, geräumigem Schlafzimmer mit Doppelbett und großzügigem Wohnbereich. Von dieser modernen und stylischen Luxussuite gibt es im Haus nur zwei Stück. Und sie sind echt wow. Das dunkle Holz in Verbindung mit den Glastüren und dem dunklen Steinboden, eine gelungene Kombination.

Und dann ein ganzes Zimmer nur mit der Whirlwanne – sehenswert.

Da wir diesmal jedoch unsere 13-jährige Tochter dabei hatten und in diesem Zimmer leider kein Zustellbett möglich ist, wurden wir in die Schwalbennest-Suite nebenan umgebucht.

Diese geräumige Suite hat zwei helle Schlafzimmer mit je zwei Betten, einen Wohnbereich mit gemütlicher Kachelofen-Ecke und ein großes Badezimmer – ideal für Familien. Unsere Tochter hat sich über ihr eigenes Reich mit eigenem Fernseher sehr gefreut. Im großzügigen Familien-Badezimmer gibt es neben den beiden Waschbecken, eine Eckdusche und eine Badewanne. Das WC mit zusätzlichen Pisoir ist separat.

Durch die beiden großen Balkone unserer exklusiven Suite im 3. Stock mit Liege und Sonnenschirm hatten wir einen wunderbaren Rundum-Blick auf den Vulkanpool und die herrliche Gartenanlage.

In Eltern-Schlafzimmer ist uns gleich die Mauer mit den unverputzten Dekor-Ziegelsteinen aufgefallen – ein echter Hingucker. Die ganze Suite bietet reichlich Abstellmöglichkeit.

Beim Einchecken hat jeder ein Chipband bekommen, welches wie eine Uhr getragen werden kann. Damit lässt sich das Zimmer öffnen und alle Zugänge zum Hotel und zur Wellness-Landschaft. Und der Wellnessbereich ist echt riesig – mit 5.000 Quadratmetern lt. Hotelprospekt der größte im Mühlviertel. Das Hotel ist sehr verwinkelt, mit vielen Treppen. Anfangs ist das schon recht verwirrend, aber man findet sich recht schnell zurecht. Es gibt zwei verschiedene Wellnessbereiche.

Direkt neben dem große Fitness-Areal mit 250 m2 liegt der Vulkano-Bereich. Im Garten der große, beheizte Aussenpool mit Strömungskanal und vielen Liegen rundum. Im Innenbereich die Vulcano-Sauna, Tepidarium sowie ein Eisbrunnen, ein Panorama-Ruheraum und ein weiterer Ruheraum mit Wasserbetten.

Einmal quer durchs Haus oder über den Garten kommt man in den Aquaris-Wellnessbereich, den man auch als Day-Spa nutzen kann. Zum Aquaris gehört das große Hallenbad und die textilfreie Saunalandschaft mit Kneippbad, Aussenpool, Dampfbädern, SoleWhirlpool, Solegrotte, Laconium und einem Salzgradierwerk.

An der Spa-Rezeption kann man die verschiedensten Anwendungen buchen, dazu Rasul, Kraxnofen, Kräuterbad, Kaiserwanne und und und. Auch seine eigene Almesberger-Creme kann man sich von den Profis zusammenstellen lassen, natürlich nach ausführlicher Hautanalyse. Und die Nachbestellung für Zuhause ist auch möglich – eine tolle Idee.

Zur Genusspension im Almesberger gehört das reichhaltige Frühstücksbüffet, um 15:00 Uhr die Nachmittagsjause und abends ein 6-Gänge-Wahlmenü. Serviert wird alles im beeindruckenden Speiseraum mit tollen Gewölbe und großer Projektionswand.

Weil in diesem Speiseraum am Samstag eine Hochzeit gefeiert wurde, wurden alle Hausgäste im hoteleigenen a la carte Restaurant „Pfandl“ im Erdgeschoß des Hauses verwöhnt.

Beim Frühstück wird man gleich mit einem herzlichen Guten Morgen von Frühstücks-Fee Marianne empfangen, die auf Wunsch frische Eierspeisen und verschiedene Würstel in der offenen Küche zubereitet.

Es gibt eine Kaffeemaschine zur Selbstbedienung, unzählige Teesorten, eine große Auswahl an Säften inkl. Kombucha und Gesundheitsdrinks und verschiedene Milchsorten bis zur Erdbeer-Buttermilch oder Mango-Molke. Ein schön gemachter Power-Corner, leckere, selbstgemachte Kuchen und süße Teilchen, Honig direkt aus der Wabe, Marmeladen und Aufstriche. Verschiedene Brotsorten, Semmeln, Stangerl, Croissant, alles, was das Frühstücksherz begehrt.

 

Ein Traum sind die vielen hergeschnittenen Obstsorten, wie Passionsfrüchte, Mango mit Kiwi, Melonen, Feigen, … Regionale Käse- und Wurstsorten, darunter auch der Neuburger, aus dem Nachbarort Ulrichsberg, den man lt. Werbung auf keinen Fall Leberkäse nennen darf. Und was uns besonders gefreut hat, es gab auch eine frische Ingwer-Knolle zur Zubereitung von Ingwerwasser.

Auf dem Frühstückstisch lag schon die Almesberger News mit dem Tagesprogramm, der Wetteraussicht für die nächsten Tage, Behandlungstipps und Empfehlungen, einem Rezept zum Nachkochen für zuhause, einem Witz und dem Menü für abends.

Beim Genusssdinner am Abend werden 6 Gänge serviert bzw. bedient man sich selbst am Salat-, Vorspeisen- und Käsebuffet. Zwei Suppen werden angeboten und zwei Hauptspeisen. Zusätzlich steht täglich ein vegetarisches Menü zur Auswahl. Für Kinder gibt es eine extra Kinderkarte. Auf Unverträglichkeiten wird gerne Rücksicht genommen.

Maria hat uns als Sommeliere mit ihrer Weinempfehlung verwöhnt und bestens umsorgt. Zum Abschluss haben wir uns noch einen Zirben-Schnaps gegönnt.

Im Hotel Almesberger kann man aber nicht nur chillen und wellnessen, sondern auch den Urlaub aktiv gestalten. Denn auch in der Umgebung gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Sehenswert ist allein schon die imposante Kirche am Marktplatz neben dem Hotel.

Die Region zwischen der Donau im Süden und dem Böhmerwald im Norden animiert zur Bewegung. Das Mühlviertel bietet ungeahnte Weitblicke und entschleunigt ungemein. Ob Winter oder Sommer, das Hotel ist der ideale Ausgangspunkt für eine Bike- oder Wandertour oder einen Ausflug nach Linz (40 km) oder in das naheliegende Krumau in Tschechien.

Auch zu empfehlen ist die Aussichtswarte Moldaublick. In 24 Meter Höhe habt ihr einen wunderbaren Blick auf den Moldaustausee, den größten Stausee im europäischen Raum – und es sind ja nur 137 Stufen 🙂 In der BöhmerWaldArena in Oberösterreich stehen Kletterparcours mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und ein Flying Fox Parcour zur Verfügung. Das Skigebiet Hochficht ist nur 20 km entfernt.

Wünschenswert wäre beim Einchecken ein Begrüssungsdrink, die nahe Terrasse wär ideal dafür und dann ganz entspannt alle Formalitäten klären. Dazu ein kurzen Plausch über unsere Anreise und die ersten Infos zum Ablauf im Hotel. Wo, was, wann zu finden ist. Vermutlich aufgrund der etwas verschachtelten Bauweise, wurden wir zu unserem Zimmer begleitet, was auch gut so war. Eine persönliche Begrüßung auf dem Zimmer z.B. ein Zettel mit „Grüß Gott Familie Moser, schön, dass Sie bei uns sind. Genießen Sie Ihre Zeit. Wir haben schon eine Flasche Mineralwasser für Sie bereit gestellt.“ wär ein kleines aber wirkungsvolles Extra. Im Zimmer selbst, fanden wir die vorbereiteten Handtücher und die Badetasche zwar vor, aber beides war einfach gestapelt. Es wär auch hier nur eine Kleinigkeit, die Badetasche mit den Badeschuhen einladend zu platzieren und die Handtücher im Bad z.B. als Rolle zu drapieren. Die Handtücher und auch der Bademantel sind jedoch besonders flauschig, so wie wir es gerne haben.

Wir haben uns rundum wohl gefühlt und viel Spaß, was man hoffentlich auch auf den vielen, tollen Fotos sieht.

Herzlichen Dank für die Kooperation.

Kontakt:
Hotel Almesberger ****s
Marktplatz 4
4160 Aigen-Schlägl

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