Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
Meistens Frühaufsteher, aber am Sonntag gerne ab und zu mal Morgenmuffel 🙂

Kaffee oder Tee?
Kaffee – schwarz und ohne Zucker.

Wie bist du zu dem gekommen, was du heute machst?
Zum Tourismusverein bin ich durch meinen Umzug nach Schärding und mein neues Leben hier in der Stadt gekommen. Ich wurde auf die ausgeschriebene Stelle im Tourismusverein aufmerksam gemacht und erfreulicherweise hat nach einem Gespräch mit dem Vorstand alles sofort geklappt. Da die jetzige Büroleiterin in Babypause geht, habe ich das Angebot bekommen, als ihre Nachfolgerin tätig zu sein.

Stell uns doch bitte kurz die Meilensteine in deiner beruflichen Laufbahn vor?
Ich habe 2010 an der Höheren Bundeslehranstalt für Tourismus in Bad Leonfelden maturiert, wo ich 2008 auch meinen Lebensgefährten Lukas Kienbauer kennengelernt habe. Danach hat es mich aufgrund meines Studium für 9 Jahre nach Salzburg verschlagen. Ich habe ein Lehramtsstudium in den Fächern Italienisch und Englisch begonnen, und habe mich anschließend 2014 für ein Bachelorstudium „Anglistik- und Amerikanistik“ entschieden, welches ich 2017 abgeschlossen habe. Im direkten Anschluss habe ich mein Masterstudium „Literatur- und Kulturwissenschaft Anglistik und Amerikanistik“ begonnen und jetzt im Sommer 2020 berufsbegleitend mit ausgezeichnetem Erfolg (1,0) abgeschlossen.

Ab September bist du  …
Büroleiterin im Tourismusverein Schärding

Wie sieht dein perfekter Tag für Touristen in Schärding aus?
Ich würde unseren Gästen empfehlen ihren Tag mit einer interessanten Führung durch die malerische Altstadt von Schärding zu beginnen und danach in einem unserer zahlreichen Gastronomiebetrieben am Stadtplatz zum Mittagessen einzukehren. Um 14:00 Uhr würde ich eine erholsame 2-stündige Schifffahrt an Bord der MS Schärding durch unsere wunderschönen Innauen vorschlagen und zum Schluss könnte man noch ein leckeres Eis in einem unserer Cafés genießen. 

Credit: Tourismusverein Schärding

Bei Schlechtwetter kann ich (sofern es Corona-bedingt möglich ist) eine bierige Führung mit anschließender Verkostung in unserer Brauerei Baumgartner empfehlen, sowie einen Besuch im Granitmuseum oder im Stadtmuseum. Für Nachteulen bietet sich ein Rundgang mit dem Nachtwächter an, bei dem Prof. Lessky schaurige Geschichten über das alte Schärding erzählt. Auch für unsere kleinen Gäste haben wir einen tollen Themenweg – die Via Scardinga. 

Die Partnerschaft mit der Nachbargemeinde Neuhaus am Inn ist …
für Schärding schon immer sehr wichtig, da es viele Tagesgäste aus unserer Nachbargemeinde gibt, die unser kulinarisches Angebot wahrnehmen sowie die Schärdinger Einkaufsmöglichkeiten nutzen. Auch wir kaufen gerne in unserer Nachbargemeinde Neuhaus am Inn ein und schätzen unsere Nachbarn sehr. Der bayrische Raum ist für den Schärdinger Tourismus einer der Wichtigsten, da es neben Ausflugsgäste auch sehr viele Radfahrer zu uns verschlägt, die den Innradweg sowohl auf deutscher als auch auf österreichischer Seite nutzen und die Natur hier genießen.

Mein Lieblingsurlaubsort, ausser Schärding ist …
definitiv Salzburg – ich habe ein Drittel meines Lebens in der Salzburger Innenstadt gewohnt und bin dort immer noch tief verwurzelt. Aufgrund der vielen Reisen durch das südliche Afrika, die ich mit meinen Eltern unternommen habe, schlägt ein Teil meines Herzens auch dort.

mOisunterwegs - Salzburg Info
Blick vom Mirabellgarten in Salzburg auf die Festung Hohensalzburg

Mit welchen drei Worten würden dich deine Freunde beschreiben? kommunikativ, lustig und loyal

Social Media ist für dich…
beruflich von großer Wichtigkeit, da man heutzutage viele Menschen über die sozialen Medien erreicht und diese auch als Werbeplattform sowie den Informationsaustausch nutzen kann. Auch privat nutze ich diverse Social Media Plattformen, um immer up-to-date und top informiert darüber zu sein, was in der Welt in vor allem in meinem Freundes- und Bekanntenkreis so passiert.

Gibt es etwas was du gar nicht kannst, aber gerne können würdest?
Die Zeit anhalten beziehungsweise mehr Zeit für wichtige Dinge schaffen – diese Macht hätte ich gerne. Ab und zu würde ich mir wünschen, dass der Tag 48 Stunden hat, da es nicht immer leicht ist, alle Termine – sowohl beruflich als auch privat – unter einen Hut zu bekommen, aber den Lauf der Zeit kann man leider nicht beeinflussen.

Dein kleiner Beitrag zum Klimaschutz bzw. verzichtest du der Umwelt zuliebe auf etwas?
Grundsätzlich finde ich es sehr wichtig, dass jeder Mensch sein Bestes gibt um die Umwelt zu schützen und auf unseren Planeten achtet – wir haben schließlich nur diesen einen auf dem wir leben können. Persönlich achte ich darauf wo und was ich einkaufe – seien es regionale, fair produzierte Lebensmitel oder auch Kleidung. Natürlich betreibe ich auch eine genaue Mülltrennung, was aber meiner Meinung nach selbstverständlich ist, und ich versuche so gut es geht Wasser zu sparen. Den Luxus und den Wert von Wasser welches direkt aus der Leitung sprudelt habe ich richtig zu schätzen gelernt, als ich zum ersten Mal selbst für einige Wochen durch Namibia und Botswana gefahren bin – dort zählt jeder Tropfen, da man nie weiß, wann und wo sich die nächte Gelegenheit bietet an frisches Trinkwasser zu kommen.

Gibt es etwas was du dir in letzter Zeit gegönnt hast?
Ja, ich muss sagen, dass ich es mir schon das ein oder andere Mal gönne mit meinem Lebensgefährten richtig gut Essen zu gehen.

Womit kann man dich kulinarisch glücklich machen?
Ich koche selbst leidenschaftlich gerne und sehe es als eine Art Ausgleich zum Büroalltag. Da ich mit einem Haubenkoch zusammen bin, werde ich aber schon sehr verwöhnt was das Essen angeht, vor allem, da Lukas aus den wenigsten Zutaten die leckersten Kreationen zaubert, da kann so schnell niemand mithalten. Der Gemüseeintopf von meiner Mama ist allerdings schwer zu übertreffen 🙂


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