Wir, von mOsi-unterwegs, können nicht nur Genussreisen mit Bergen, Südtirol und Wellness.
Nein, einmal im Jahr geht es auch auf große Reise in die weite Welt.

Meist bin ich dann mit unserer Teenager-Tochter allein unterwegs, weil Werner Langstreckenflüge über 10 Stunden gerne vermeidet. 

Unsere Reise geht diesmal in die USA an die Westküste.
Durch Nevada, Arizona, Utah und Kalifornien.

Grob eingeteilt in drei Etappen:

Zuerst von Las Vegas mit dem Mietwagen einen Roadtrip über den Hoover Dam, auf der Route 66 zum Grand Canyon.

Direkt am South Rim haben wir uns eine Übernachtung in einer Rim Cabin im Nationalpark gegönnt.

Dann weiter nach Page zum traumhaften Lower Antelope Canyon und zum Horseshoe Bend.

Wir haben uns für eine Tour durch den Lower Antelope Canyon, den mit den Stufen nach unten entschieden. Hier ist es egal zu welcher Uhrzeit man die Tour macht, die Fotos mit dem iPhone werden genial. Trotz des Massenandrangs ist alles super organisiert von den beiden Tour-Anbietern Ken’s Tour und Dixie Ellis, zwei Navajo-Geschwister.

Über den Lake Powell und den Zion Nationalpark für ein paar Nächte zurück ins heiße Las Vegas.

Was für ein genialer Ausblick von unserer Suite im Vdara auf die Wassershow vom Bellagio- traumhaft, ich konnte mich gar nicht satt sehen.

Und dann noch für ein paar Tage in eine der schönsten Städte, nach San Francisco.

Unsere Highlights dort: Bike the Bridge, also mit dem Rad über die Golden Gate Brücke, Cable Car und die beeindruckende Besichtigung von Alcatraz.

Zwei sehr abwechslungsreiche Wochen mit atemberaubenden Naturerlebnissen und unzähligen, unvergesslichen Momenten. Mir kam es vor als wären wir schon 6 Wochen unterwegs und nicht nur 2 – so viel haben wir erlebt und gesehen. 

Gut 2.000 Fotos als Erinnerung, 780 Meilen, also mehr als 1.250 Kilometer mit dem Mietwagen und gut 15.000 Schritte pro Tag zu Fuß. 

Aber der Reihe nach. Reisevorbereitungen 

Sobald ein neues Reiseziel feststeht, liebe ich es mich online durch Reiseblogs zu wühlen, mich durch Fotos inspirieren zu lassen, hilfreiche Tips zu erhalten und Bewertungen bei tripadvisor zu lesen. Klassische Reiseführer nutze ich gar nicht mehr. Diesmal hab ich mich aber auch bei drei Facebook-Gruppen zu USA “USA Reisen Westküste”, “Urlaub in Kalifornien” und “Urlaub in Las Vegas, Nevada” angemeldet und interessiert die zahlreichen Beiträge und vielen Tipps verfolgt.

Vor dem nächsten Las Vegas Trip fange ich mindestens 6 Monate vorher an, die kostenlose MyVegas Slot App und Wynn Slots App zu spielen und so Vergünstigungen beim Buffetessen, Gratisnächte im Hotel oder gar einen Heliflug über Las Vegas, ohne Einsatz von echtem Geld, zu erspielen. Auch dafür gibt es extra Gruppen in Facebook und Anleitungen.

Die ungefähre Route mit Las Vegas, Grand Canyon, Antelope Canyon und San Francisco stand also fest. Vor dem Buchen der Flüge noch beachten, dass in Las Vegas die Hotels unter der Woche günstiger sind als am Wochenende und in San Francisco umgedreht.

Beliebte Unterkünfte wie die Rim Cabin am Grand Canyon und z.B. die Tour durch den Antelope Canyon sollte man so früh wie möglich online buchen. Auch die Besichtigung von Alcatraz. Allerdings ist das erst 3 Monate vorher online buchbar. Besonders beliebt sind die Early-Bird Tour und die Night Tour. 

Zum Vergleichen der Flugpreise nutze ich gerne skyscanner.de und such mir da die passenden Flugzeiten raus. Bei Expedia.de war unser Flug + Hotel als Kombination preislich um einiges günstiger als Flug und Hotel extra. Zudem könnte ich hier den Hotelaufenthalt unabhängig von den Flugterminen eingeben. Top.

Leider habe ich übersehen, dass jetzt Lufthanse mit dem A380 direkt von München nach San Francisco fliegt, dass wär auch was gewesen. Ich erinnere mich noch gerne an den Flug mit Emirates im A380 nach Dubai im Oberdeck zurück. Sehr entspanntes Fliegen. 

Auf unserem letzten Langstreckenflug nach Singapur habe ich die anderen Passagiere ganz neidisch wegen ihrer Nackenkissen angeschaut. Für die USA hab ich deshalb eine Auswahl an verschiedensten Kissen, aufblasbare, mit Kügelchen gefüllte und mehrere mit Visco-Schaum getestet und mich letztendlich für das Nackenkissen von Fosmon entschieden.
Ein atmungsaktives mit Memory-Schaum. Nachdem es direkt am Hals anliegt war es trotz des Mesh-Gewebes noch recht warm, aber ich war sehr zufrieden damit und werd es jetzt immer mitnehmen. Man kann es platzsparend zusammenrollen, entweder in dem kleinen Sack verstauen oder so mit dem Karabiner an den Rucksack hängen.

Bei Booking.com oder direkt auf der Hotelseite reserviere ich dann gerne das Zimmer (mit kostenloser Stornomöglichkeit) und check zwischendurch immer mal wieder die Preise in der App. 

Ein wichtiger Punkt vorab ist auch die Beantragung der Einreisegenehmigung ESTA. Allerspätestens, also wirklich allerspätestens 72 Stunden vor dem Flug sollte man den Antrag stellen, lieber etwas eher. Eine gültige ESTA ermöglichst euch die Einreise für maximal 90 Tage und ist für 2 Jahre gültig. Wer länger bleiben möchte oder bei wem ESTA abgelehnt wurde, benötigt ein Visum für die USA.

Es gibt wohl ein Dutzend Internetseiten welche, meist überteuert, das Ausfüllen des ESTA Antrags für einen übernehmen. Das Formular ist aber ganz easy auszufüllen, also immer auf die offizielle Seite der Regierung gehen https://esta.cbp.dhs.gov/esta/  Hier kostet ESTA die offiziellen 14 Dollar. Auf dem Blog von viel-unterwegs findet ihr eine leicht verständliche Schritt-für-Schritt Anleitung https://viel-unterwegs.de/esta-usa und noch weitere Tipps zur Einreise und zur Zollerklärung gibt es hier auf dem Blog von travelforlife
Wichtig ist auch noch: Die Einreise erfolgt immer bei dem ersten Stopp in den USA, auch wenn es nur ein Zwischenstopp ist. Also hier genügend Zeit einplanen für Immigration, Gepäck abholen, durch den Zoll und anschließend das Gepäck neu aufgeben für den Weiterflug. Alternativ einen Direktflug buchen oder wie wir die Zwischenlandung außerhalb der USA einplanen, dann wird das Gepäck bis zum Zielflughafen durchgecheckt und muss nicht zwischendurch geholt und wieder aufgegeben werden. Bei der Rückreise ist es dann egal, ob und wo die Zwischenlandung ist – das Gepäck wird durchgecheckt bis zum Zielflughafen.

In den USA gibt es zwar wirklich fast überall WLAN, dennoch hab ich immer gerne eine Reise-Sim-Karte in meinem iPhone dabei. Über den Handyshop Wallensen hab ich mir dazu eine Prepaid Sim-Karte USA mit 5GB 4G LTE mit unbegrenzt internationalen Anrufen und SMS für 30 Tage von Lycamobile für 18 Euro bei Amazon gekauft und war sehr zufrieden damit.

Lyacmobile nutzt das Netz von AT&T und T-Mobile. Und diese beiden Anbieter haben eine sehr gute Netzabdeckung. Nur am Grand Canyon hatten wir kein Netz, aber da ging auch das WLAN im Village nicht. In den Bewertungen von Amazon hab ich mehrmals was von lästigen Werbeanrufen gelesen. Wir haben keinen einzigen Werbeanruf oder SMS erhalten. Einfach die SIM Karte ein paar Tage vor dem Abflug per E-Mail freischalten lassen und erst in den USA z.B im Flugzeug im Handy einlegen – Büroklammer fürs Öffnen vom SimCard Schlitz beim iPhone nicht vergessen 😉

WhatsApp kann einfach weiterbenutzt werden, unabhängig von der neuen Handynummer.

Als Alleinreisende mit einem minderjährigen Kind benötigt man am Flughafen in Deutschland bei der Passkontrolle der Bundespolizei immer die Reisevollmacht vom Vater. Beim ADAC hab ich dazu online verschiedene Formular gefunden: https://www.adac.de/-/media/adac/pdf/jze/vollmacht-mit-mutter-reisendes-kind.pdf?la=de-de&hash=34DA55F62BCC52518A16490313E63B0DF9AAEB65

Hier der Anflug auf unseren Zwischenstopp London.

Beim Online Check-in hoffe ich immer, dass das Flugzeug nicht allzu voll ist und ich einen Fensterplatz und einen Gangplatz reservieren kann. Oft hatten wir dann das Glück, dass der Platz zwischen uns frei blieb und wir uns besser ausbreiten konnten. Vielleicht auch mal hinlegen. Und falls wirklich ein anderer Passagier auf den Platz zwischen uns gesetzt wird, hat er sicherlich nichts gegen einen Platzwechsel an den Gang.

Damit du auf der richtige Seite im Flugzeug sitzt und einen guten Blick auf die Stadt werfen kannst, schaue ich immer gerne in diesem Thread im vielfliegertreff vorbei: https://www.vielfliegertreff.de/airlines-fliegen/101112-auf-welcher-seite-soll-ich-sitzen-2-0-weltweite-uebersicht.html

Auf Reisen nehme ich auch immer gerne unseren Mehrfachstecker mit – dann brauch ich nur einen Reise-Adapter. Die moderneren Hotelzimmer haben meist 2 Lademöglichkeiten fürs Handy, die ohne Adapter gehen, in älteren Hotels eher weniger. Daher fahren wir immer ganz gut mit unserem Würfel. Auf unserer Rundreise sind wir überall mit dem 3 poligen Adapter ausgekommen.

Reisefön. Wer seinen Fön von zuhause mitnehmen möchte, braucht einen, den man von 220 Volt auf 110 Volt umstellen kann, sonst kommt nur ein laues Lüftlein raus. Wir hatten jedoch in fast allen Hotels, bis auf das Motel6 in Page, einen fest installierten Fön im Bad.

Diesmal könnten wir beim Einsteigen sogar unsere Piloten auf einen kurzen Ratsch im Cockpit besuchen. Einfach freundlich fragen und vielleicht klappt es auch bei dir.

Im nächsten Blog erzähl ich euch vom ersten Teil unserer Route.
Es geht von Las Vegas über den Hoover Dam – Route 66 zum Grand Canyon South Rim.
Aber erstmal müssen die unzähligen Fotos gesichtet werden 😉


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